Hongkong – Tian Tan Buddha

Am Sonntag machte ich mich früh auf zum Tian Tan Buddha – der weltweit zweitgrößten sitzenden Buddha Statue.Sie ist 34 Meter hoch und wiegt an die 250 Tonnen. Die Statue befindet sich auf einem Hügel, welchen man über 268 Stufen erklimmen kann, auf Lantau Island.

Mittels MRT (U-Bahn) kommt man nach Lantau Island zur Endstation Tung Chung und dort heißt es dann erstmal anstellen. Und zwar beim Ticketschalter für die Seilbahn – und das hat ganz schön gedauert. Nach ca. einer halben Stunde hatte ich mein Ticket und knapp € 22,- weniger im Börserl. Danach nochmal anstellen bis man in die Gondel kann.

Man wird aber mit einer coolen Aussicht auf den Flughafen und die Natur von Lantau Island entschädigt, gegen ende der Fahrt kann man auch schon die Buddha Statue sehen.

Oben angekommen findet man ein kleines Dorf mit den üblichen Touristen Shops und überteuerten Restaurants vor welches man getrost hinter sich lassen kann. Die Tempelanlage erreicht man nach ein paar Minuten Fußmarsch.

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Die Buddha Statue selbst ist wirklich überwältigend, genau so wie der Touristenstrom der an diesem Tag hier vor Ort war – aber gute Miene zum bösen Spiel dann geht das schon 😉

Nachdem man die Statue bestaunt hat kann man sich noch das Po Lin Kloster ansehen oder sich auf eine Wanderung in Richtung Gipfel aufmachen. Am Weg findet man den Pfad der Weisheit (hat offenbar bei mir nichts genützt), lästige Rinder und vereinzelte Teepflanzen.

Der Weg rauf ist ziemlich Mühsam (vor allem wenn man nicht entsprechend gekleidet ist ) aber er lohnt sich auf jeden Fall. Der „Peak“ liegt 934 Meter über dem Meer, also für uns eher ein größerer Hügel aber die bereits erwähnte Kleidung und das Klima machten den Auf- und Abstieg nicht leichter.

 

Unten wieder angekommen besichtigte ich noch das Kloster und anschließend wollte ich schnell wieder runter, da es schon spät wurde.

Und dann das:

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Also dauerte es insgesamt noch fast eineinhalb Stunden bis ich wieder unten war und ich musste ja noch meine gewaschene Wäsche abholen (Jaaa… Deluxe-Packpacking 😛 )

Übrigens: Gar nicht so einfach das „Auszudeutschen“ wenn man seine Wäsche gewaschen haben will und das Personal kein Wort Englisch spricht, das einzige Hilfsmittel war eine Chinesische Preisliste (sehr nützlich für mich) Zeichensprache im Bereich Wäsche ist mir leider nicht sehr geläufig, aber es hat funktioniert und ich bekam alles sauber zurück. (in erster Linie ging es mir darum das ich wieder alles zurück bekam 😀 )

Später im Zimmer erhielt ich von meinen Zimmerkollegen noch einen äußerst nützlichen Stadtplan.. joa.. Danke! – das wars dann auch für mich für diesen Tag. Ich checkte nicht mal einen nächtlichen Gästewechsel in meinem Zimmer so K.O. war ich.

Kleine Anmerkung am Rande:  Generell hat man in vielen Hostels drei Möglichkeiten seine Nacht dort zu verbringen: wach, betrunken oder todmüde – jede hat seine Vor- und Nachteile 😉

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