Sepilok / Turtle Island / Sandakan

Und weiter gehts… 😉

Nachdem ich von der Kinabatangan Safari zurückkam blieb ich noch zwei Nächte in Sepilok um mir die Orang Utans anzusehen.

Ich war wieder im gleichen Resort wie davor und auch Luc kam mit mir mit – der Pool überzeugte ihn 😉 (und vielleicht die Orang-Utans)

Einen Tag verbrachte ich mehr oder weniger im Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre. Der Eintritt ist € 7,50 und es gibt zwei Fütterungen am Tag und dazwischen kann man einen Dschungeltrail gehen was aber nicht viele machen – gut für mich 🙂
Grundsätzlich gibt es keine Garantie das man die Orangutans sieht (das gesamte Areal is über 43 km² groß) aber ich hatte Glück… seht selbst:

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Tags darauf verließ ich das Resort um 8 Uhr mit der Chefin und ihrem Fahrer in Richtung Hafen von Sandakan – von da ging es dann auf die Turtle Island (Selingan) für eine Nacht. Zuvor steuerten wir aber noch vier unterschiedliche Geldautomaten an da meine Karte nicht mehr so wollte.

Die Fahrt mit dem Boot dauerte ca. 2 Stunden und war recht turbolent, ich hatte Glück und saß auf der richtigen Seite – zwei Australierinnen nicht so, sie waren klitsch nass nach der Fahrt. Die Insel selbst ist einfach Traumhaft – es mehrere kleine Häuser im Wald für die Touristen (maximal 54 / wir waren nur 18), einige für die Mitarbeiter, eine Polizeistation (oh ja!), Rezeption/Restaurant und noch einige für die Schildkrötenforschung.
Der Rest ist einfach nur Strand und türkisblaues Wasser!

Den Tag hatten wir zur freien Verfügung (Danke) und den nutzte ich um zu Schnorcheln und um am Strand zu lesen. Das Wasser am Hausriff war maximal einen Meter tief und ich traf auf einen Stachelrochen, einige Nemos und eine Seeschlange also „watch your steps“!

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Eine komische Sache fiel mir allerdings auf: Am Strand gab es einen Posten in dem 4 Polizisten mit kugelsicherer Weste und M16 postiert waren, ein Transparent zeigte in Richtung Philipinnen „Polis“ – das wollte ich genauer wissen und fragte ein bisschen nach, man wollte mir aber nicht wirklich eine Antwort geben. Später in der Nacht erfuhr ich aber von einem anderen Polizisten das sie immer wieder Probleme mit den Philipinos haben. Sie kommen um die Schildkröteneier zu stehlen und es kann auch mal vorkommen das sie statt den Eiern versuchen die Touristen zu stehlen („but not often“)

Naja wie auch immer.. um 18 Uhr bekamen wir von unserem Guide einige Informationen über die Insel, die Schildkröten und wie der Abend verlaufen wird oder soll. Kurz und bündig: Wir haben Abendessen im Restaurant und sobald es dunkel wird können jederzeit Schildkröten auf die Insel kommen, das heißt zwischen 20 Uhr abends und 06 Uhr morgens – bleibt nur zu hoffen das es nicht zu spät wird 😉

Um punkt 20:50 Uhr war es dann so weit – einer der Mitarbeiter kam ins Restaurant „Turtle time, turtle time.. hurry up“ und dann kam Leben in die Bude. Alle sprangen auf, schnappten sich ihre Kameras und es ging zum Strand dem Guide hinterher.

Die Schildkröte hatte ganz oben am Strand ihr Nest gegraben und war mitten unterm Eier legen. Ihr Kopf war mit einem Tuch zugedeckt und es gab nur sehr schwaches Licht um sie nicht zu stören. Nach dem 117. war schluss und sie begann das Nest – in dem keine Eier mehr waren, die werden während dem legen schon rausgeholt – wieder zuzuschaufeln. Danach gabs mehr Licht für uns damit wir Fotos machen können, aber die Rangers schauen wirklich sehr darauf das niemand der Schildkröte zu nahe kommt oder sie in irgendeiner Weise übermäßig stört.

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Danach gings samt Eier zurück zum Bereich wo die Rangers künstliche Nester anlegen und wir konnten sie beobachten wie sie das machen und wir erhielten natürlich erklärungen dazu auf was zu achten ist. (Also sollte ich mal für Schildkröteneier sorgen müssen, weiß ich was zu tun ist 😉 )

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Und als krönender Abschluss wurden die zuletzt geschlüpften Babyschildkröten der Natur übergeben – traurig wenn man bedenkt das von 1000 Eiern nur eine einzige Schildkröte überlebt.

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Danach gings ins Bett, man durfte nämlich zwischen 18 und 06 Uhr nicht alleine am Strand sein eben wegen der Schildkröten. Unser Guide sagte uns wir sollen um 06 Uhr zum Strand gehen und schauen ob noch welche da sind – das tat ich auch. Ich wanderte also alleine mit meiner Stirnlampe umher und wunderte mich warum es noch so dunkel ist. Ich hatte die Möglichkeit mit einem der Polizisten zu sprechen die am Strand patrouille gingen (von dem erhielt auch ich die Infos bezgüglich der Philippinen) und zu guter Letzt griffen mich die Rangers auf und meinten ich darf hier nicht herumwandern – ich zeigte ihnen mein Handy samt Uhrzeit (06:35 Uhr – ok nun wusste ich auch das hier was faul ist da es immer noch Stockdunkel war) Er lachte und sagte mir es sei 04:30 Uhr. Problem war das ich kein Netz hatte und sich die Uhrzeit am Handy nicht aktualisierte – also zurück ins Bett, war schon etwas peinlich 😀

Am nächsten Tag verließen wir die Insel gleich nach dem Frühstück und es ging zurück nach Sandakan.

Dort verbrachte ich zwei Tage und zwei Nächte in einem super Hostel wo wir vom Besitzer eine Flasche Rotwein bekamen da der letzte Tag vom chinesischem Neujahr war.

In Sandakan selbst kann man nicht sonderlich viel machen – ich ging den Heritage Trail wo man quasi alle „Sehenswürdigkeiten“ der Stadt abgeht – einzig der Japanische Friedhof was sehr imposant, wirkte als sei seit 20 Jahren niemand mehr dort gewesen. Und ich war bei einem Fußballplatz wo zwei Schulen gegeneinander spielten – ich hatte aber eher das Gefühl als sei ich die Hauptattraktion am Platz. Jeder wollte wissen woher ich bin und was mein lieblings Fußballverein ist .. .begeistert waren sie nicht aber ok 😉 In Asien gibts übrigens nur Chelsea, ManU, Liverpool und Real Madrid. Einer hatte ein Dortmund Trikot an und ich fragte ihn ob er ein Fan von denen sei.. er sagte nur „No .. Liverpool“ 😀

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Das war unser Tisch beim Abendessen – rundherum haben sie schon alles abgebaut 😀

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Da es dort nicht viele Touristen gab, waren eher wir die Attraktionen „Excuse me.. can we make a picture with you?“
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Japanischer Friedhof
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Japanischer Friedhof
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Die Wäscherei meines vertrauens in Sandakan

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Aber wie gesagt – nicht so viel zu tun, ich genoss nur die Tatsache das ich wieder in einer Stadt bin und mir in einem Geschäft was zu essen oder trinken kaufen kann 😉

Tags darauf verließ ich die Stadt mit dem Bus in Richtung Samporna – ich wollte meinem neuen Hobby nachgehen: Tauchen!

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p.

2 Kommentare zu „Sepilok / Turtle Island / Sandakan

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