Kambodscha – Tempel, Trauminseln und Großstadtwahnsinn Teil 1

Serwus!

Wie bereits erwähnt flog ich von Brunei über Kuala Lumpur nach Bangkok – dort verbrachte ich insgesamt zwei Nächte im D-Box Hostel. Ein erst zwei Monate altes Hostel welches ein sehr interessantes Konzept verfolgt. Jeder hat seine eigene Box mit Licht und Steckdose und man kann diese mittels Vorhang zumachen. Es gab sogar einen Balkon mit tollem Ausblick und alles war ganz neu, und das für € 12,-/Nacht. Leider waren nicht wirklich viele Gäste dort – ich teilte ein 8-Bett-Zimmer mit einem, jetzt kommts, Türken der in Deutschland geboren wurde und in Schweden lebt.

Die zwei Tage die ich hatte machte ich nicht viel.. Shoppen, Kino und mit dem Deutschschwedentürken essen gehen und Bier trinken.(klingt jetzt schlimmer als es war 😀 )

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Am dritten Tag holte ich Fiona vom Flughafen ab, die mich die nächsten zwei Wochen durch Kambodscha begleiten sollte.

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Wir blieben noch eine Nacht in Bangkok – Siam Square und ein bisschen Sightseeing ehe wir am nächsten Tag nach Siem Reap flogen.

Siem Reap
Wir wurden am Flughafen Siem Reap von einem Tuk-Tuk, welches von unserem Hotel geschickt wurde, abgeholt und zum Hotel gebracht. Unsere Unterkunft war ganz in Ordnung, ziemlich zentral, großes Zimmer und sogar ein kleiner Pool war dabei. Wir organisierten uns den Tuk-Tuk Fahrer gleich für den nächsten Tag um mit ihm nach Angkor zu fahren –  wo wohl einer der berühmtesten Tempel der Welt steht: Angkor Wat!

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Es hieß also seeeeehr früh aufstehen um dort den Sonnenaufgang bestaunen zu können – 05:00 Uhr wurden wir abgeholt.

Es war noch dunkel und kühl als wir vom Hotel losfuhren .. es war schon einiges los da wir natürlich nicht die einzigen waren die dieses (tägliche) Spektakel sehen wollten.
Zuerst hieß es Tickets kaufen (mit Foto was um 05 Uhr morgens keine gute Idee ist) und dann ging es hinein in das über 200 km² große Gebiet wo bis heute mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer entdeckt wurden.

Erster Anlaufpunkt war natürlich Angkor Wat – der größte und wohl berühmteste aller Tempel wo wir den Sonnenaufgang bestaunen konnten. Wir fanden – gott sei dank – ein gutes Plätzchen wo nicht so viele Leute waren.

Was soll man sagen .. man hat es schon hunderte Male im Fernsehen oder auf Fotos gesehen und dann sitzt man selbst davor und kanns eigentlich gar nicht so richtig realisieren.

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Wir waren sicher über drei Stunden nur in diesem Tempel – sehr beeindruckend aber nach dem „Frühstück“ – es war eher ein frühes Mittagessen für uns – fuhren wir zum Bayon Tempel. Das aufälligste Merkmal dieses Tempels sind die ca. 200 bis zu 7 Meter hohen in den Stein gemeißelten Gesichter, sehr mystisch und fast noch „cooler“ als Angkor Wat selbst. Anschließend gings noch zum „Tomb Raider Tempel“ (Ta Prohm) welcher für einige Szenen aus dem Film herhalten musste. Man beschloss diesen Tempel so zu lassen wie er vorgefunden wurde, er wurde lediglich soweit gesichert das man ihn ungefährdet besichtigen kann. So kann man sehen wie die Natur sich den Tempel langsam aber sicher zurückerobert hat. Das sagt zumindest Wikipedia – als wir dort waren, war der halbe Tempel eine Baustelle.

Aber ich denke Bilder sprechen mehr als 1000 Worte also seht lieber selbst oder noch besser: Fliegt hin 😉

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Am nächsten Tag haben wir ausgeschlafen und sind dann in den Ort gegangen – dieser ist natürlich komplett auf Touristen ausgelegt die Angkor besuchen. Unzählige Bars, Restaurants und Geschäfte säumen die „Straßen“ – hat mir persönlich nicht soo gut gefallen aber der Ort an sich hat schon was, wenn die Touristen nicht wären .. jaaa ich weiß ich bin selber einer. Am Abend gingen wir noch mit Aylen und Andrew, welche ich auf Borneo in Sandakan das erste Mal getroffen hatte, essen. War ein netter Abend 😉

Am letzten Tag in Siem Reap haben wir uns Mountainbikes ausgeliehen und sind einfach rausgefahren. Es war ziemlich interessant durch die Orte zu fahren wo die Einheimischen in ihren – meist einfachen – Hütten leben. Bei uns könnte sich das keiner Vorstellen, aber die Leute dort sind glücklich mit dem was sie haben. Sie winken einem zu und grüßen – ich denke es kommen nicht so viele Touristen raus aus der Stadt. Leider hatte ich nach ca. einer halben Stunde bereits einen Platten – aber uns wurde recht schnell geholfen und die Fahrt konnte danach weitergehn 🙂

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Abends wurden wir dann im Hotel abgeholt und zu unserem Nachtbus gebracht – es stand uns eine 12stündige Busfahrt nach Sihanoukville im Süden bevor die aber gar nicht so schlimm war. Der Bus war mit (recht schmalen) Betten ausgestattet und wenn man die ganzen Stopps ausblenden kann wäre es eine ziemlich angenehme Nacht gewesen. 😀

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So das wars erstmal wieder – demnächst kommt der Rest von Kambodscha 🙂

Übrigens würde ich mich natürlich über Feedback freuen – POSITIV als auch negativ 😉

p.

2 Kommentare zu „Kambodscha – Tempel, Trauminseln und Großstadtwahnsinn Teil 1

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