Kambodscha – Tempel, Trauminseln und Großstadtwahnsinn Teil 2

Hey 🙂

Lang ists her.. wie gesagt.. in China konnte ich nicht schreiben und in Japan war bis jetzt zu viel zu tun .. Ich hoffe ich „kanns“ noch 😉

Und weiter gehts mit Sihanoukville und Koh Rong Samloem: Als wir in Sihanoukville ankamen, fiel mir eine kleine dezente Sache ein: Ich habe in Siem Reap im Hotel meinen Reisepass, Kreditkarte und Bankomatkarte unter der Matratze versteckt da es keinen Safe gab… es stellte sich heraus, dass das Versteck ziemlich gut war.. die Sachen waren noch dort 😀

Also Tuk-Tuk organisiert (sieht in der Realität so aus: Man versucht den Bus zu verlassen und wird sofort von zahllosen Schleppern umzingelt „Tuk-Tuk? Cheap Cheap“), zum Hotel gefahren und im anderen Hotel angerufen.. nichs.. das Ganze wiederholte ich sicher 30-mal an diesem Tag leider ohne Ergebnis – also beschloss ich am Abend eine Mail zu schreiben.

Naja ok.. erstmal ab zum Strand und relaxen.. schlechte Laune bringt mir die Sachen auch nicht zurück. Der Strand selbst war an dieser Stelle nicht sonderlich schön, ziemlich viele Leute und auch nicht sonderlich sauber. Aber zum Abkühlen und im Sand liegen reichte es vollkommen aus 🙂

Abends gingen wir dann am Strand essen, die Restaurants bauen alle Tische und Sessel auf und es gibt Seafood BBQ – war wirklich gut und preislich auch in Ordnung. Das einzige was störte waren die vielen Bettler und Verkäufer (meist Kinder) die mit der Zeit recht lästig wurden, aja und die Touristen die Feuerwerk kauften und dieses die ganze Zeit abschossen.

Es fing dann mal an zu regnen und das war so ziemlich das lustigste was wir die letzten Tage so gesehen haben (jeder der schon mal in den Tropen war, weiß wie es da zu regnen beginnt) und die Leute verfielen regelrecht in Panik und rannten um ihr Leben.

Am nächsten Tag liehen wir uns ein Moped aus und fuhren zu einem Wasserfall, der Verkehr in Sihanoukville war – sagen wir mal – anders aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Das erste Mal verfehlten wir leider die Ausfahrt aber beim zweiten Mal klappte es und es ging auf einer roten Sandpiste weiter… und weiter.. und weiter.. bis man zu einem Häuschen kommt wo einer drinnen sitzt und einen US-Dollar kassiert (für was weiß ich leider nicht genau) danach gehts weiter und man kommt auf einen riesigen Parkplatz wo einige „Häuser“ stehen wo man Souvenirs, Getränke etc. kaufen kann.

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Der Wasserfall selbst war ziemlich cool, man muss ein bisschen runter klettern aber das zahlt sich schon aus. Es waren auch nicht so viele Touristen da – perfekt also 😉 Übrigens war ich nie so gegen andere Touristen aber in den letzten Wochen hab ich zu denen eine richtige „Abneigung“ entwickelt, ich fühle mich sofort genervt und versuche von den Spots weg zu kommen – wahrscheinlich weil es auf Borneo meistens so war, das ich die einzige Weißhaut war 😉

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So jetzt kommt das Highlight des heutigen Tages.. oder der Moment wo ein Fluch auch ein Segen werden kann: Wir mussten Tanken also öffneten wir den Tankdeckel, eine freundliche Dame schüttete eine Flasche Benzin rein und wir versuchten den Tankdeckel wieder zu verschließen.. ging nicht.. wir probierten herum bis einer von uns (ich glaube ich war es :D) ein Zapferl von links nach rechts schob.. jetzt war das Schlüsselloch zu?! Nicht schlimm.. einfach wieder von rechts nach links schieben.. nix da! Zu ist zu und geht auch nicht mehr auf 😉 Fiona fragte einen Mann ob er uns helfen kann.. der probierte herum.. und ging wieder.. holte einen anderen Mann.. der probierte herum.. ging auch wieder und holte eine Zange.. dann ging er wieder und holte einen Schraubenzieher.. einige Männer schauten interessiert und fachsimpelten ein bisschen konnten aber auch nicht helfen. Für die Kinder dort was es natürlich ein Highlight .. die Weißbrote die nicht Moped fahren können.

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Im Endeffekt zerlegte er das halbe Moped und baute den ganzen Zündmechanismus aus, entfernte die Abdeckplatte und versuchte wieder alles zusammen zu bauen was nicht so ganz gelang. Er packte die kleinen Schrauben und Federn in ein Sackerl und gab es uns. Auf jeden Fall konnten wir das Moped wieder starten.. ich gab ihm zehn US-Dollar und wir konnten wieder fahren. Irgendwie war es aber eine tolle Situation, die Leute dort sind so hilfsbereit und freundlich.

Im Hotel erklärte ich der Vermieterin was passiert ist (Moped war vom Hotel) und sie meinte sie müsse das checken und wollte mir Fionas Pass nicht mehr geben.. nach längerem hin und her bekam ich ihn dann aber doch und wir hörten auch nichts mehr von wegen irgendwas bezahlen oder so. Übrigens Pass: Mittlerweile konnte ich jemanden im Hotel erreichen und sie fanden auch meine Sachen unter der Matratze. Sie wollten mir alles ins Hotel nach Phnom Penh schicken welches wir aber noch nicht gebucht hatten – aber das sollte funktionieren, hoffte ich.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre auf eine kleine Insel genannt Koh Rong Samloem wo wir für 3 Nächte ein Bungalow gemietet hatten. Die Insel ist eine wahre Trauminsel. Es gibt keine Autos – weil keine Straßen. Es gibt keine Geschäfte, nur einen kleinen Islandshop. Das einzige was es gibt sind 2-3 Diveshops, einige Resorts und 1-2 kleine Inseldörfer wo die Einheimischen leben.

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Mit Resort meine ich jetzt ein Hauptgebäude wo sich ein Restaurant und teilweise eine Bar befindet mit einigen Bungalows. Das wars.. mehr gibts nicht..aja.. ich sollte das kristallklare, türkisblaue 30 °C warme Meer nicht vergessen (kitschig i woas 😉 )

Wir trafen auch gleich zwei Österreicherinnen (Marie und Emma) die auch eine längere Tour unternahmen. Die nächsten Tage waren geprägt von herumliegen, durch den Dschungel wandern und schwimmen – perfect life 🙂

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Aja und Marie hatte eine lustige Begegnung mit einer Krabbe.. aber Bilder sagen mehr als tausend Worte.. seht selbst:

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Der hat anscheinend noch nicht gelernt das er damit zwicken aber nicht stechen sollte 😉

Eine Nacht hatten einen recht großen Gecko im Zimmer der aber nicht weiter störte und einmal verwechselten ca. 10.000.000.000.000.000 Ameisen unsere Terrasse mit ihrem Zuhause, der nächste Regen (es regnete eigentlich jede Nacht) war uns aber bei der Klarstellung der Fronten behilflich. An diesem Tag nächtigte auch Gustav „Gustl“ auf unserer Terrasse nachdem wir ihm klar machten, das er nicht im Bungalow schlafen kann – Gustl war ein kleiner weißer Streuner 🙂

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Am nächsten Tag mussten wir die Insel leider leider leider verlassen.. ich wär am liebsten noch eine Woche dort geblieben aber die Reise musste weitergehen und neue Orte warteten 🙂 Also zurück mit der Fähre und von Sihanoukville dann mit dem Bus in ca. fünf Stunden nach Phnom Penh – die Hauptstadt von Kambodscha!

Grüße
p.

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